Märkisches Viertel

Die Stadtteilmütter sind Ansprechpartnerinnen für alle Fragen rund um das Thema Familie, Erziehung und Bildung. Sie geben Informationen weiter, wo die Eltern konkret Unterstützung bekommen und begleiten Familien nach Absprache zu Behörden, sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen.
Unser Team ist für Familien, die im Märkischen Viertel leben, oder Familien deren Kinder im Märkischen Viertel in die Kita, Grundschule oder Sportverein gehen zuständig.
SPRECHSTUNDE VOR ORT
Mittwochs 12 bis 14 Uhr
im Viertelpunkt (Saunahäuschen) im Märkischen Zentrum
Kommen Sie gerne zur Sprechstunde vorbei oder kontaktieren Sie unsere Stadtteilmütter direkt unter den angegebenen Kontaktdaten.
Zu generellen Fragen über das Projekt können Sie gerne Fr. Dorothee Schaub kontaktieren.
Dorothee Schaub
Koordinatorin Stadtteilmütter
Tel. 0176.12696509
dorothee.schaub@face-familienzentrum.de
UNSERE STADTTEILMÜTTER im Märkischen Viertel
Ilham Abdulrahman
Tel. 0176.12696513
abdulrahman.stm@face-familienzentrum.de
Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch
Hanna Hetmanczyk
Tel. 0176.12696514
hetmanczyk.stm@face-familienzentrum.de
Sprachen: Polnisch, Englisch, Deutsch
Fatima Mahmoud
Tel. 0176.12696515
mahmoud.stm@face-familienzentrum.de
Sprachen: Kurdisch (Kurmandschi), Arabisch, Türkisch, Deutsch
Emina Radmilovic
Tel. 0176.12696510
radmilovic.stm@face-familienzentrum.de
Sprachen: Serbisch, Kroatisch, Deutsch
Als geschulte Ansprechpartnerinnen, mit eigenem Migrationshintergrund, können Stadtteilmütter für Familien aus ähnlichen Kulturkreisen eine Brückenfunktion übernehmen, um Zugänge zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten zu erleichtern.
Die Stadtteilmütter im Märkischen Viertel werden über das Pilotprogramm „Solidarisches Grundeinkommen“ der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales finanziert und gehören als Projekt „Stadtteilmütter“ zum Landesprogramm der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
ZIELE
Der Schwerpunkt der Arbeit der Stadtteilmütter liegt im Begleiten und Unterstützen von Familien mit Kindern. Sie ermutigen Eltern in ihrer Erziehungsverantwortung wahrzunehmen, stärken ihre Kompetenzen und beraten, wie sie die Entwicklung ihres Kindes aktiv unterstützen können. Sie sind Ansprechpartnerinnen und muttersprachliche Unterstützung für Kitas, Grundschulen und andere sozialen Einrichtungen im Viertel. Durch die Arbeit sollen die Bildungs- und Teilhabechancen der Familien im Viertel verbessert werden.
QUALIFIZIERUNG
Stadtteilmütter werden in einem sechsmonatigen Kurs für ihre Arbeit qualifiziert und erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat. Die Qualifizierung beinhaltet Grundkenntnisse zu folgenden Themen:
• Bedürfnisse von Kindern und ihre Entwicklung
• Erziehung von Kindern
• Spielen ist Lernen
• Sprachentwickung
• Kita-und Schulsystem
• Gesundheitsförderung
• Unfallvermeidung, Verkehrserziehung, Nach- haltigkeit und Umweltschutz
• Prävention in der Erziehung (Suchtprävention)
• Medienerziehung
• Rechte des Kindes
Zu festen Zeiten sind Stadtteilmütter in Familienzentren, Kitas und Grundschulen eingesetzt. Sie bauen Kontakt zu Familien auf, können sie auch zu Hause besuchen und haben die Möglichkeit einer längeren Begleitung. Stadtteilmütter arbeiten eng mit den verschiedenen sozialen Einrichtungen im Viertel wie auch im Bezirk zusammen.
Das Angebot ist vertraulich und kostenlos.
Die „Stadtteilmütter“ sind ein Programm der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
